Seit geraumer Zeit hören wir deutschen Bundesbürger, dass weder die Rente noch irgendwelche anderen (erlangten) Ansprüche an den Staat sicher sind bzw. wir uns einfach grundsätzlich nicht auf die staatliche Rente verlassen können, da aufgrund der demographischen Gefahr, die Rente einfach viel zu klein ausfallen wird.
Die letzte Regierung hat in diesem Kontext eine private Vorsorge auf den Weg gebracht, die nach dem damaligen Minister benannt worden ist. Die entsprechenden Wirtschaftsverbände danken es diesem Minister, indem sie ihm ca. 181.000 € für diverse Vorträge zahlt (Quelle: Nachdenkseiten.de oder auch Bundestag.de). Das ist an sich nicht das verwerfliche…
Norbert Blüm wird seit langem für die Aussagen bezüglich der Sicherheit der Rente scharf angegangen. Die Bild-Zeitung hat damals sogar Strafanzeige gestellt, was Kai Diekmann sogar genüsslich in seinem Buch schildert (ich habe es nicht gekauft, sondern im Buchhandel kurz durchgeblättert. Qualität sieht anders aus). Wenn Norbert Blüm in diesem Kontext angefeindet worden ist, müsste Walter Riester nun nach und nach den gleichen Problemen ins Auge blicken. Denn:
Die Riester-Rente ist definitiv kein Zubrot für den Kleinverdiener, als welches sie allerdings angepriesen worden ist:
- Link 1: Beitrag zur Riester-Rente von Monitor
- Link 2: Beitrag auf Zeit Online
Neu ist jetzt auch, dass ein Privatmann diverse Vorschläge für eine Riester-Rente durchgerechnet und für die eigene Überprüfung der angebotenen Verträge eine Excel-Liste zur Verfügung gestellt hat. Jeder der sich mit den Gedanken beschäftigt zu „riestern“, sollte sich das einmal näher ansehen:
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